Verträge per Hand unterzeichnen war gestern!

Die Innovation ist ohne Zweifel bahnbrechend. Denn sie stellt dem Jahrhunderte alten Verfahren, wichtige Schriftstücke mittels handschriftlicher Signatur als gültig zu kennzeichnen, eine digitale Variante an die Seite: die qualifizierte elektronische Signatur (QES).

In diesen Tagen feiert sie ihren ersten Geburtstag: Seit 1. Juli 2016 ist die elektronische Unterschrift in ganz Europa anerkannt, standardisiert – und rechtsgültig. Damit ist eine auf digitalem Wege erstellte Signatur einer handschriftlichen Unterschrift gesetzlich gleichgestellt. Vorausgesetzt, die Vorgaben des Gesetzgebers wurden eingehalten.

Basis dafür ist die europäische elDAS-Verordnung (elDAS – „elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste“). Darin heißt es: „Die Rechtsgültigkeit einer qualifizierten elektronischen Signatur entspricht jener einer handschriftlichen Unterschrift.“

Die qualifizierte elektronische Signatur ist sicher und rechtsgültig

Die wesentlichen Eigenschaften der qualifizierten elektronischen Signatur sind:

  • Sie ersetzt eine von Hand erstellte Unterschrift eins zu eins. Damit kann die qualifizierte elektronische Signatur gemäß 126a BGB in vielen Fällen die Schriftform ersetzen.
  • Durch die elektronische Signatur lässt sich die Identität des Signierenden feststellen. Es ist also sicher und jederzeit nachvollziehbar, wer der Unterzeichner des elektronisch signierten Dokuments ist.
  • Über das Zertifikat, das zu jeder qualifizierten elektronischen Signatur gehört, lassen sich die dazugehörigen elektronischen Dokumente verschlüsseln. Entschlüsseln kann sie nur der berechtigte Empfänger, der über das entsprechende Zertifikat verfügt.

Damit eine qualifizierte elektronische Signatur auch tatsächlich rechtsgültig ist, muss sie mithilfe eines zertifizierten vertrauenswürdigen Dienstleisters erstellt werden. DocuSign ist ein solcher zertifizierter vertrauenswürdiger Dienstleister.

Schon heute ist die qualifizierte elektronische Signatur ein festes Element in einigen Geschäftsbereichen. So melden Notare Unternehmen zum Handelsregister seit längerem auf elektronischem Wege an. Dazu versehen sie die digital übersandten Dokumente mit ihrer qualifizierten elektronischen Signatur. Auch das Steuerportal der Finanzbehörden (Elster) arbeitet mit QES.

Identifizierung per Video-Chat

Wer zum ersten Mal eine rechtsgültige qualifizierte elektronische Signatur vornehmen will, muss sich zunächst authentifizieren. Um auch diese Prozedur schnell, sicher und rechtskonform zu machen, hat DocuSign gemeinsam mit dem Unternehmen IDnow die Video-Identifikation in seine Lösung integriert.

Damit ist der Abschluss eines Verbraucherkreditvertrags oder die Eröffnung eines Bankkontos ebenso rasch und unkompliziert möglich wie etwa ein Zeitarbeitsvertrag zwischen Auftraggeber und Zeitarbeitsfirma oder sonstige Verträge unter Geschäftsleuten.

Handschriftlicher Unterschrift gleichgestellt

Das komplette Verfahren folgt den gesetzlichen Vorgaben der EU. Die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES), die am Ende des Prozesses steht, entspricht der EU-Richtlinie eIDAS 2014/910, in der die Voraussetzungen für die elektronische Identifizierung und elektronische Transaktionen geregelt sind.

Schauen sie unser kurzes Video an – und entdecken sie die qualifizierte elektronische Signatur mit Videoidentifikation.

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