Endlich erfreut sich das Konzept der elektronischen Signatur auch in Deutschland größerer Bekanntheit, insbesondere da der Bankensektor und die Versicherungsbranche im großen Stil in diese neue Technologie investiert haben. In kleinen wie großen deutschen Unternehmen spricht man auf Führungsebene bereits vermehrt von der elektronischen Signatur und erkennt die Vorteile für die Zukunft. Doch es bestehen noch Wissenslücken rund um das Thema Elektronische Signatur, wie beispielweise „Wie erstellt man eine elektronische Signatur?“.  So einfach die Frage scheint, die Antwort ist relativ komplex, da es verschiedene Möglichkeiten gibt, eine elektronische Signatur zu erstellen.

Es gibt verschiedene Arten, eine elektronische Signatur zu erstellen

Eine elektronische Signatur kann mittels völlig unterschiedlicher Technologien erstellt werden.

  1. Über einen USB-Stick können Sie mit Ihrem Computer an einem bestimmten Ort unterschreiben. Wenn Sie z. B. ein Haus kaufen, kann Ihr Notar die Transaktion mithilfe eines USB-Sticks signieren.

Um eine elektronische Signatur zu erstellen, müssen Sie also zuallererst einen Signaturschlüssel kaufen, den Sie physisch bei einem Händler hinterlegen, um sich dort von Angesicht zu Angesicht authentifizieren zu lassen. Zusätzlich zu diesem Schlüssel müssen Sie auch die erforderliche Software auf Ihrem PC installieren. Sobald Sie alle diese Schritte durchgeführt haben, können Sie Ihre Dokumente signieren.

  1. Sie können auch über ein Tablet signieren: es handelt sich hierbei jedoch nicht um herkömmliche Tablets, sondern um solche, die speziell für elektronische Signaturen entwickelt wurden. Nicht zu verwechseln sind diese mit den digitalen Geräten, die einige Lieferanten mit sich führen, damit Sie den Empfang von Lieferungen bestätigen können. Diese Art von Signatur ist eigentlich nur eine Zeichnung auf einem Bildschirm, ohne tatsächliche rechtliche Gültigkeit und dürfte demnach auch gar nicht als „elektronische Signatur“ bezeichnet werden.

Es gibt spezielle Tablets, z. B. von Wacom, die in der Lage sind, die biometrischen Merkmale Ihres Schreibstils beim Unterzeichnen zu erkennen und zu speichern (Druck, Geschwindigkeit, Winkel des Stiftes auf dem Bildschirm etc.). Diese Informationen können mit einer ersten hinterlegten Signatur verglichen werden (hierfür muss jedoch zuerst eine Signatur hinterlegt werden, damit die Signatur des Nutzers bereits gespeichert vorliegt). Stimmen die jeweiligen „Bewegungen“ beim Unterzeichnen (genauer: die Biometrik der Bewegungen) überein, wird die Signatur akzeptiert. Diese Vorabhinterlegung stammt aus Berufen und Anwendungsbereichen, in denen bekannt ist, dass immer dieselben Personen am selben Ort unterschreiben (z. B. Stammkunden einer Bank).

  1. Die elektronische Signatur gibt es auch in der Cloud. Der Nutzer meldet sich bei einem Anbieter für elektronische Signaturen in der Cloud an, greift auf das bereits in die Cloud hochgeladene Dokument zu und erstellt seine Signatur über die Schaltfläche „Signieren“. Das ist einfach und rechtswirksam.

Welche Methode ist am besten?

Bei DocuSign sind wir davon überzeugt, dass man die logistischen und die softwarebezogenen Herausforderungen umgehen und sich auf die Cloud verlassen sollte. Die rechtliche Gültigkeit der erzeugten Signatur ist garantiert. Wenn Sie des Weiteren schnelle und einfache Lösungen bevorzugen, ist diese Möglichkeit enorm effizient: Jeder kann ein von einer anderen Person gesendetes Dokument von einem beliebigen Gerät ortsunabhängig signieren, ohne dafür eine Anwendung oder ein Programm vorzuinstallieren.

In Deutschland werden Cloud-Anwendungen manchmal noch kritisch betrachtet, jedoch besteht dafür kein Grund. Die europäischen Gesetze sind klar: Die elektronische Signatur ist rechtswirksam und bindend. Die drei Rechenzentren von DocuSign in Europa (Deutschland, Niederlande und Frankreich) sind sicher und verwenden die modernsten Technologien zum Schutz von Daten und Transaktionen. DocuSign garantiert die Vertraulichkeit jeglicher Transaktionen und den Schutz von Kundendaten.

Wie funktioniert eine elektronische Signatur in der Cloud?

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