Zeitungen, Küchentücher, Toilettenpapier und Dokumente jeglicher Art: Fast jeder zweite industriell gefällte Baum wird zu Papier verarbeitet*. 250 Kilogramm – so viel Papier verbraucht jeder Deutsche im Jahr*. Zusammengerechnet ist das so viel wie die Kontinente Südamerika und Afrika zusammen! Wie viele Umweltressourcen wir mit unserem Papierverbrauch verschwenden und was uns das alles kostet? Diese und weitere Fragen wollen wir im Folgenden beantworten.

5 Bäume im Jahr – für jeden von uns

Aus einem durchschnittlichen 30-Meter hohen Baum lassen sich bis zu 10.000 Blätter Papier gewinnen. Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich mit 250 kg ungefähr 50.000 Blätter Papier – also fünf Bäume im Jahr. Wer das hochrechnet, sieht buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Um diesem riesigen Bedarf gerecht zu werden, verschwinden jährlich etwa 15 Millionen Hektar Wald*. Doch es ist nicht nur Holz, was für die Papierproduktion benötigt wird. Für die Herstellung eines einzelnen Blatt Papiers, werden bis zu 400 ml Wasser verbraucht. Das entspricht ungefähr dem Inhalt einer Getränkedose. Altpapier bzw. recyceltes Papier zu verwenden, ist eine sinnvolle Alternative. Doch noch besser als wachsende Papierstapel auf dem Schreibtisch sind digitale Dokumente. Die lassen sich nicht nur einfacher verwalten, sondern schützen auch wertvolle Ressourcen. Einige Beispiele zeigen wie:
Mehr als 60.000 Bäume konnten DocuSign-Kunden bereits retten, indem sie ihre Prozesse mithilfe der elektronischen Signatur und dem digitalen Dokumentenmanagement (DTM) abwickeln. Unternehmen, die ihren Papierverbrauch senken, können außerdem zu geringeren CO2 Emissionen beitragen. Und dafür braucht es nicht einmal große Veränderungen. Bereits 10 Prozent weniger Papier führen zu 1,6 Millionen Tonnen weniger CO2, das bei der Produktion oder dem Versand von Dokumenten verbraucht wird.

Was kostet uns die Zettelwirtschaft eigentlich?

Neben der Verschwendung natürlicher Ressourcen sind auch die Kosten für unsere Zettelwirtschaft enorm. Das zeigt sich allein am Beispiel eines einfachen Vertrages. Ein durchschnittlicher Vertrag von sechs Seiten, der üblicherweise in zweifacher Ausführung ausgedruckt wird, kostet mindestens zwei Euro. Dabei fließen ein: Anschaffungskosten für einen Drucker, Porto, Briefumschläge und noch einiges mehr. Das mag nicht viel klingen, aber rechnet man diese Kosten auf realistische 500 Verträge pro Jahr hoch, sind das schon 1.000 Euro, die ein Unternehmen allein mit elektronisch signierten und digital verwalteten Verträgen einsparen könnte.
Hinzu kommt die benötigte Arbeitszeit: Drucken, scannen, abheften, versenden, suchen – die Zeit, die wir täglich damit verbringen, Papier zu bearbeiten kostet Geld. 16 Tage im Jahr, also rund 30 Minuten am Tag, verbringen Büroangestellte damit, nach Papierdokumenten zu suchen. Und Zeit ist bekanntlich Geld. Eine Untersuchung in den USA hat ergeben, dass Unternehmen die Verwaltung von Papierdokumenten bis zu acht Milliarden Dollar im Jahr kostet.

Was können wir tun?

Ein unternehmensweit einheitliches digitales Dokumentenmanagement ist ein wichtiger Schritt, um Papier zu eliminieren. Zudem erleichtert es Mitarbeitern die Verarbeitung von Verträgen. Mithilfe einer elektronischen Signatur wie der von DocuSign können Vertragsunterzeichnungen in kürzester Zeit erledigt werden, ohne dabei auch nur ein einziges Blatt Papier zu drucken. Und auch unterwegs muss niemand mehr seine Unterlagen ausdrucken und mit sich herumtragen. Mit der DocuSign-App können Verträge einfach von unterwegs auf jedem Gerät unterzeichnet werden und Dokumente z.B. über die Cloud verwaltet werden.

*Quellen:
Umweltbundesamt
Abenteuer Regenwald
WWF

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