Von Stefan Kaltwasser, Director Business Development DACH

Jeder spricht von Big Data, Social Media, Mobilität und Cloud. Diese Begriffe sind Teile der Digitalisierung, die auch schon längst die HR Welt erreicht hat – mit Herausforderungen, aber auch Chancen für die Mitarbeiter und Unternehmen.

Werfen wir einen Blick auf den Bewerbungsprozess. Dieser hat sich im Laufe der Jahre sehr stark verändert. Die Quote für digitale Bewerbungen liegt bei > 70%. Bei High Tech Unternehmen sogar noch weit darüber. Da sieht die Welt doch von außen betrachtet schon ganz schön digital aus.
Trotzdem steigt die Dauer des Bewerbungsprozesses tendenziell – da geht z.B. aus einer Studie von Glassdoor hervor. Hierzu wurden 344.250 Beurteilungen zu Vorstellungsgesprächen über 6 Jahre hinweg analysiert. In allen größeren Industrienationen wie Deutschland, Frankreich, USA,… war der Prozess vor 5 Jahren kürzer. Es ist vielleicht fair anzunehmen, daß durch modernes Personalmarketing, Facebook und Twitter die Anzahl der Bewerbungen zugenommen hat. Vielleicht werden auch die Kandidaten intensiver geprüft.

Jetzt aber mal einen Blick auf die Seite der Kandidaten. Laut einer Umfrage von Talents Connect dauert es bis zur ersten qualifizierten Rückmeldung im Schnitt 3-6 Wochen. Das wird von allen Kandidaten als zu lang empfunden. Und wir wollen hier gar nicht über etliche Runden an Vorstellungsgesprächen reden. Und wenn der Kandidat dann (endlich) gefunden ist, über die Dauer der Erstellung des Arbeitsvertrages.

Wie verträgt sich das mit dem „War for Talent“ – ich denke der drückt sich eher in steigenden Gehältern aus, nicht aber darin, den Kandidaten einen schnellen – best möglichen Prozess zu bieten und vielleicht einfach schneller zu sein als die Konkurrenz, die um die gleichen Kandidaten buhlt.
Warum kann ich nicht beim letzten Bewerbungsgespräch meinen Vertrag nach dem Gespräch vor Ort digital unterzeichnen – natürlich unter der Annahme, dass alle Beteiligten den Kandidaten und die Einstellung wollen.
Warum bekomme ich als Bewerber nicht alle Infos die ich zur Vertragsunterschrift brauche? Wenn mir z.B. ein Firmenwagen zusteht, wäre eine Firmenwagenverordnung ein interessantes Dokument.
Warum bewerbe ich mich Digital – erhalte aber meinen Arbeitsvertrag weiterhin per Post und auf Papier. Alleine der interne Unterschriftprozess und das Versenden dauert i.d.R. mehrere Arbeitstage.

Mit Lösungen von DocuSign können Sie an diesen Stellen sofort Mehrwert schaffen. Durch digitale Workflows und Dokumentenmanagement in Verbindung mit rechtssicheren digitalen Unterschriften kann jedes Unternehmen hier signifikant den internen und den externen Prozess beschleunigen und gegenüber den Kandidaten einen digitalen, modernen und agilen Eindruck vermitteln.

 
Zusammen mit SAP haben wir den Prozess der digitalen Vertragsunterzeichnung für Bewerber bei der Firma Sun Communities Inc. (2.500 MA) implementiert. Intern konnten dabei durch DocuSign und SAP Produkte 390 Arbeitsstunden pro Jahr eingespart werden. Innerhalb von 1.5 Stunden waren die Verträge durch die Kandidaten unterschrieben nach Erhalt unterschrieben.

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