Der kleine Unterschied, auf den es ankommt

Wir leben in einer digitalen Welt. Die Technologie hat längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Ob im Privaten oder beruflich, eine Welt in analoger Form können sich gerade jüngere Menschen kaum mehr vorstellen. Bereits seit ihrer frühen Kindheit sind sie mit digitaler Technologie vertraut. Sie werden daher auch „Digital Natives“ genannt, was soviel wie „digitaler Ureinwohner“ bedeutet. All jene, die noch aus älteren Semestern stammen, sind von ihrer bekannten Technologie – der analogen Technik – immigriert. „Digital Immigrants“ werden die älteren Herrschaften daher auch bezeichnet. Zu ihrer Zeit waren andere Technologien und dementsprechend auch andere Begriffe in Verwendung. Damals drehte sich alles um „Elektronik“.

Elektronische Musik, elektronische Datenverarbeitung (EDV), elektronische Post (E-Mail) – bis schließlich der Begriff „digital“ auch in ihren Alltag und Sprachgebrauch Einzug hielt. Egal ob Digital Native oder -Immigrant, worin der Unterschied zwischen den beiden Begriffen liegt, darüber scheiden sich oft die Geister. Im folgenden Beitrag möchten wir uns den Begrifflichkeiten elektronische und digitale Signatur annehmen und ihre  Bedeutung und Verwendung etwas näher erläutern: 

Elektrisch, elektronisch oder doch digital?

Elektrik ist alles, was mit Elektrizität und Strom zu tun hat. Elektronik ist ein Teilbereich, der auch als Halbleitertechnik bezeichnet wird. Halbleiter sind zB. Transistoren, Dioden oder Gleichrichter. In der Elektrik kommen sogenannte Vollleiter, in der Elektronik die sogenannten Halbleiter zum Einsatz.

Eine Kaffeemaschine beispielsweise kann beide, sowohl elektrische als auch elektronische Komponenten beinhalten: die elektrische Komponenten sind für die erforderliche Hitze zuständig, die Elektronik für die Steuerung der Temperaturen, Mengen und Service- bzw. Servier-Schritte.

„Digital“ leitet sich vom lateinischen Wort „digitus“ ab, was übersetzt „Finger“ bedeutet. In der Technik bedeutet digital, dass etwas mit einer begrenzten Zahl von Ziffern dargestellt ist. Das wohl bekannteste digitale System ist das weit verbreitete Binärsystem. Das Binärsystem besteht lediglich aus den beiden Zeichen 0 und 1. Strom fließt, oder Strom fließt nicht. Mit diesen beiden Zahlen lassen sich aber auch Dezimalzahlen darstellen.

Die Dezimalzahl 190 würde in binärer Form folgendermaßen aussehen: 190 = 10111110

Digitale Technik verarbeitet und übermittelt Informationen also immer mit Hilfe dieser beiden Ziffern.

Was ist der Unterschied zwischen einer „digitalen Signatur“ und einer „elektronischen Signatur“?

Digitale Signaturen sind eine bestimmte Art von elektronischer Signatur. Da sie mithilfe einer Public Key Infrastructure (PKI) verschlüsseln, können sie einen Unterzeichner einem Dokument zuordnen und das signierte Dokument schützen. 

Muss ich eine digitale Signatur erstellen? 

Die Begriffe „digitale Signatur“ und „elektronische Signatur“ werden oft gleichbedeutend verwendet, bezeichnen aber eigentlich verschiedene Dinge. Beide Signaturarten werden online erstellt und auf Online-Dokumente angewendet. Allerdings können digitale Signaturen zusätzliche Sicherheit bieten, indem mithilfe einer speziellen Technologie die Signatur verschlüsselt und die unterzeichnende Person authentifiziert wird. Das Gute dabei: In vielen Fällen ist eine digitale Signatur gar nicht notwendig. Oft reicht es nämlich vollkommen aus, ein Dokument lediglich mit einer einfachen elektronischen Signatur zu versehen.

Wann sollte ich digitale und wann elektronische Signaturen verwenden?

Wenn Sie ein Dokument erhalten, das unterzeichnet werden soll, etwa eine PDF-Datei oder ein Word-Dokument, reicht in vielen Fällen eine einfache elektronische Signatur aus. Sollten Sie sich nicht sicher sein, welche Art von Signatur angemessen ist, sollten Sie rechtlichen Beistand einholen.

Wenn Sie ein Dokument versenden möchten, könnte die Entscheidung zwischen einer elektronischen und einer digitalen Signatur beispielsweise davon abhängen, wie wichtig das Dokument und wie wahrscheinlich eine juristische Anfechtung der Signatur ist. In manchen Branchen und Ländern sind für bestimmte Arten von Dokumenten digitale Signaturen, für andere sogar handschriftliche Unterschriften oder notarielle Siegel vorgeschrieben. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie auch hier rechtlichen Beistand einholen.

Die gute Nachricht: Dokumente lassen sich ganz einfach online mit einer digitalen oder elektronischen Signatur versehen – und zwar kostenlos!

Was ist der Unterschied zwischen einer „digitalen Signatur“ und einem „digitalen Zertifikat“?

Ein digitales Zertifikat ist ein elektronisches Dokument, das während des digitalen Signiervorgangs zum Einsatz kommt. Es enthält Elemente des elektronischen Schlüssels, mit dem die Identität des Unterzeichners verifiziert wird. Digitale Zertifikate werden von Zertifizierungsstellen ausgestellt, also von Organisationen, die als sichere und zuverlässige Aussteller solcher Zertifikate anerkannt sind. Diese Organisationen werden auch als Vertrauensdienste-Anbieter bezeichnet. DocuSign ist eine Zertifizierungsstelle und stellt verschiedene digitale Zertifikate aus. In einigen Branchen und Ländern sind konkrete Zertifizierungsstellen vorgeschrieben, deren digitale Zertifikate für die Erstellung digitaler Signaturen in der jeweiligen Branche bzw. im jeweiligen Land verwendet werden müssen. 

Kann ich PDF-Dateien, Word-Dokumenten und anderen Dateitypen digitale Signaturen hinzufügen? 

Digitale Signaturen lassen sich in die meisten Arten von Online-Dokumenten einbinden – bei einigen Anbietern elektronischer Signaturen jedoch leichter als bei anderen. Wenn Sie zum Beispiel ein Dokument mit Adobe Acrobat elektronisch signieren möchten, müssen Sie die Datei wahrscheinlich erst ins PDF-Format umwandeln. Mit DocuSign können Sie hingegen verschiedenste Dateitypen direkt hochladen und elektronisch signieren, darunter auch PDF- und Word-Dateien.

Nähere Informationen über die elektronische Signatur von DocuSign finden Sie online!

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