Auch dieses Jahr ist es wieder soweit und der Impact Day steht auch für unser deutsches Team vor der Tür. Ein schöner Anlass unseren IMPACT-Leader Sascha Heinrich im Vorfeld zu interviewen und zu erfahren wo dieses Jahr die helfenden Hände zum Einsatz kommen werden: 

Sascha, stell dich bitte vor und verrate uns was du bei DocuSign das restliche Jahr über machst:

Sascha: „Ich bin seit 2016 jetzt bei DocuSign und leite ich ein Team von technischen Beratern, die in ganz Europa verteilt sitzen. Also aktuell  habe ich Consultance in Paris, Dublin und auch in London und im Prinzip ist unsere Aufgabe das Implementieren der technischen Seite von einer Lösung, die der Kunde gekauft hat.“ 

Worum geht es genau beim „Global Impact Day“? 

Sascha: Der „Global Impact Day“ ist eine weltweite Initiative bei DocuSign die 2014 ins Leben gerufen wurde und dieses Jahr insgesamt zum fünften Mal stattfindet. In Zeiten von Umweltverschmutzung und Klimaveränderung möchte DocuSign ein Zeichen setzen, um einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt zu nehmen und natürlich auch Teil des Impact Days oder der Idee dahinter ist, dass auch bedürftige Menschen oder Menschen die in irgend eine Notsituation gekommen sind, auch die Möglichkeit haben, hier unterstützt zu werden. Um das Ganze zu gewährleisten wird DocuSign die Arbeitskraft seiner Mitarbeiter, das sind also die Kollegen, die mit mir diesen Freitag hier in Deutschland aktiv werden, aber auch die Technologien von DocuSign und auch Spendengelder zur Verfügung stellen.

Impact Day Deutschland Team

Wie bist du auf die Idee gekommen, daran teilzunehmen?

Sascha: „Wie gesagt, das ist eine weltweite Initiative die alle Mitarbeiter irgendwie verbindet. Das fand ich zum einen sehr spannend, zum anderen ist es so aufgebaut das es für jede Region, für manche Regionen wie jetzt die USA zum Beispiel gibt es mehrere Impact-Leader pro Bundesstaaten oder pro Städten. Aber es gibt überall so einen Impact-Leader der die Organisation des globalen Impact Days übernimmt. Als ich bei DocuSign 2016 angefangen habe, hatten wir in Deutschland weder ein Büro, noch eine GmbH, also da war eigentlich noch gar nichts. Ich glaub ich war Nummer 3 in Deutschland nur aus dem Home-Office arbeitend. Aber 2 Jahre später waren wir dann schon 10 Mitarbeiter in Deutschland und es wurde dann ein Impact-Leader für Deutschland gesucht. Da war ein Kollege aus den USA dann so nett und hat mich vorgeschlagen und dann habe ich mich auch sehr gerne dafür zur Verfügung gestellt. Also so bin ich quasi dieser Impact-Leader geworden.“  

Wie funktioniert die Auswahl der Projekte? 

Sascha: „Zum einen haben wir natürlich hunderte von möglichen gemeinnützigen Organisationen mit einer jeweiligen Kurzbeschreibung, die in einem internen Tool bei uns 

verwaltet werden. Da scheinen alle gemeinnützigen Organisationen auf, die bereits vorqualifiziert wurden. Das heißt wurde schon bestätigt, dass die gemeinnützig sind, dass es Vereine sind und keine profitorientierten Organisationen sind. Man kann aus diesem Pool also schöpfen, es kann aber auch jeder Mitarbeiter Vorschläge machen. Ich frage bei diesen vorgeschlagenen Organisationen dann kurz an und frage ob Interesse besteht. Dann wird die ausgewählte Organisation bei uns im System angelegt und die Planung kann dann entsprechend beginnen. Letztes Jahr waren wir bei einem Kinderhospiz in Wiesbaden und haben dort tatkräftig unterstützt. Das war ein Vorschlag von einem Mitarbeiter und auch dieses Jahr war es wieder ein Vorschlag von einem Mitarbeiter. Da stand die Münchner Tafel im Raum. Linda hat uns auch geholfen bei der Planung und wir freuen uns darauf, dass es mit der Münchner Tafel nun geklappt hat. Es sind inzwischen 15 Mitarbeiter, die diese Woche dort tatkräftig unterstützen werden.“ 

Der Impact Day steht kurz bevor. Machst du dir schon Gedanken?

Sascha: „Ja die Vorfreude baut sich langsam auf. Es ist halt zum einen eine super Gelegenheit mit allen Kollegen weltweit zusammen an einer Initiative zu arbeiten und es ist dann tatsächlich so, dass da mit großem Interesse auf allen Social-Media-Kanälen verfolgt wird, was in den anderen Regionen organisiert wurde. Man hat einfach dieses Gefühl der Verbundenheit wenn man die Kollegen bis jetzt gar nicht persönlich  kennengelernt hat und die laufen alle mit den selben T-Shirts rum und haben alle dieselbe Initiative an der sie sich engagieren. Ich persönlich freue mich sehr auf das Event in München. Es geht dann am Donnerstag los mit einem gemeinsamen Abendessen und am Freitag werden wir dann aufgeteilt an drei verschiedenen Standorten mit verschiedenen Gruppen mit dem Aufbau der Stationen beginnen.“ 

Hast du schon eine Vorstellung was dich erwarten wird?

Sascha: „Am Freitag Morgen ist ein gemeinsames Frühstück geplant. Dann werden die Impact T-shirts verteilt und um 11:00 Uhr werden sich die Gruppen an den drei Standorten einfinden. Dort gibt es jeweils einen Ansprechpartner von der Münchner Tafel und dann werden wir für die anfallenden Arbeiten eingeteilt und von 11:00 Uhr bis 16:30 Uhr dort unterstützen.   

Welche Tätigkeiten warten bei der Münchner Tafel auf euch?

Sascha: „Es geht zum einen darum die Stationen entsprechend aufzubauen, dann die Essensausgabe vorzubereiten und dann werden wir auch direkt bei der Essensausgabe mithelfen. Wir werden selber jetzt nicht kochen oder so, das ist zumindest nicht geplant. Aber alles was drum herum abläuft.“ 

Wie glaubst du werden sich die Erfahrungen und Erlebnisse auf dich auswirken, sei es persönlich oder beruflich?

Sascha: „Persönlich denke ich es wird mir ein sehr gutes Gefühl geben etwas Gutes für andere Menschen getan zu haben. Es gibt ja bei DocuSign das Motto „Giving back with DocuSign“. Das ist das übergeordnete Motto und die Münchner Tafel und die ganzen bedürftigen Menschen dort zu unterstützen, das ist einfach eine gute Gelegenheit diesem Motto gerecht zu werden.

Beruflich ist es erst mal weniger, dass sich das direkt irgendwie auf mich auswirkt. DocuSign wird durch solche Aktionen bekannter aber nicht nur bei vielen Menschen sondern auch Firmen und potentiellen neuen Mitarbeitern. Das ist längerfristig für DocuSign natürlich interessant und dann im Endeffekt natürlich auch für mich persönlich.“

DocuSign unterstützt seit 2014 diesen Aktionstag. Welchen Nutzen haben deiner Meinung nach Unternehmen davon, wenn Ihre Mitarbeiter an einem wohltätigen Tag teilnehmen?

Sascha: „Der Nutzen für eine Firma ist meiner Meinung nach auch vielfältig. Zum einen steigert es ganz klar den Bekanntheitsgrad der Firma. Es werden mehr Menschen und Unternehmen auf DocuSign aufmerksam, realisieren wie auch sie durch die Umstellung auf automatische digitale Prozesse – das ist ja genau das was wir machen, durch die Lösungen von DocuSign profitieren und dann nebenbei und gleichzeitig auch noch einen positiven Impact auf die Umwelt haben. Das ist aus der Marketingsicht auch sehr interessant. Wenn man sich überlegt, DocuSign hat bis jetzt 2,5 Millionen Bäume gerettet, oder anders ausgedrückt 20 Milliarden Blatt Papier die eingespart wurden, weil unsere Kunden die Prozesse digitalisiert haben.

Der Impact Day findet an einem Tag im Jahr statt. Kann man an einem Tag im Jahr etwas bewirken?

Sascha: „Der „Global Impact Day“ findet nur einmal im Jahr statt, jedoch ist es so das dieser Tag selber nur ein Höhepunkt der Initiative ist, die im Prinzip das ganze Jahr über stattfindet. Also das ist dieses weltweit überspannende, dieser „wir machen alle was am selben Tag Gemeinsames. Die anderen Organisationen bzw. Regionen organisieren auch unabhängig vom Impact Day regelmäßig unterschiedliche Events an verschiedenen Standorten und es werden Spendenaktionen organisiert und natürlich auch unser Top-Level-Management engagiert sich und halten Ansprachen auf vielen Veranstaltungen. Ein Beispiel dafür war kürzlich die Geburtstagsfeier von Jane Goodall in München. Da war ich auch selbst vor Ort und da hat DocuSign sowohl Geld- als auch Sachspenden als auch mit einem kleinen Stand unterstützt. Also dieses Impact ist ein Programm welches das ganze Jahr über läuft und der Impact Day ist nur der Höhepunkt davon.“

Das Motto lautet „etwas zurückgeben“.  Welche Bedeutung haben Dankbarkeit oder Demut im Berufsalltag?

Sascha: „Es ist oft so, dass in unserer Gesellschaft oftmals Menschen vergessen werden, die aus unterschiedlichen Gründen in irgendeiner Notsituation sind und das sich DocuSign und seine Mitarbeiter für diese Menschen einsetzen hilft letzten Endes Demut und Dankbarkeit zu entwickeln.

Mir persönlich führt es jedes mal vor Augen wie gut es mir jetzt persönlich geht, wenn ich jemandem helfen kann und ich finde es einfach wunderbar, dass DocuSign diese Initiative ins Leben gerufen hat.“ 

Die Münchner Tafel kümmert sich um die Versorgung von Menschen in einer Notsituation. Menschen mit einer Geschichte, Menschen mit Schicksalsschlägen. Wie glaubst du wirst du mit diesen Schicksalen umgehen?

Sascha: „Es ist uns natürlich allen bewusst, dass man mit etwas konfrontiert wird, was einem emotional sehr nahe geht. Wir hatten den gleichen Fall letztes Jahr als wir im Kinderhospiz waren. Man sagt dort die meisten Kinder die dort reinkommen, kommen nicht mehr raus, die Überlebenschancen sind relativ gering und wir haben dann dort eine Führung gemacht und waren dann im Garten in diesem Kinderhospiz. Da lagen dann ganz viele bunt bemalte Steine, so wie ein kleiner Fluss von bemalten Steinen. Die Hospizführung hat uns dann erklärt, dass jeder Stein für ein gestorbenes Kind steht. Die Angehörigen haben dort so einen Stein hingelegt. Das sind so Momente da kommen Emotionen so richtig in einem hoch und es beschäftigt einen auch danach noch. Sorgt dabei aber gleichzeitig für diese Demut und Dankbarkeit. Man hat ein gutes Gefühl das man etwas zurückgeben konnte.“

Impact Day Team 2018 

Mit diesen Worten sind wir nun am Ende dieses Interviews angelangt. Ich bedanke mich für deine Zeit und deine Einblicke. Wir sehen uns nach dem Event noch einmal und freuen uns schon jetzt auf deine Erlebnisse am Global Impact Day. Eine Gegenüberstellung Vorher – Nachher. Wir dürfen gespannt sein und wünschen Sascha einen aufregenden Tag. 

Sascha Heinrich

Sascha Heinrich – IMPACT Leader DocuSign Deutschland

Nähere Informationen zum Global Impact Day finden Sie hier.

Schlagwort