Von Georg Leuschner, Marktentwicklung DACH

Hallo! Mein Name ist Georg Leuschner und ich möchte Ihnen DocuSign’s Vision von einer digitaleren Welt etwas näher bringen. Keine Sorge, ich werde mich nicht (ausschließlich) auf unsere genialen Features beziehen – Sie stehen zu jeder Zeit im Mittelpunkt.
Ich möchte das große, teils verwirrende Thema der ‘Digitalen Transformation’ gerne aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
1. Zunächst aus Sicht von Experten , die sich eingehend mit dem Thema Digitalisierung und Veränderungs-Management befasst haben.
2. Aus Ihrer Sicht – Ich versetze mich in Ihre Rolle als Unternehmen. Ist digitale Transformation ein Thema? – sicherlich. Aber wie wird und kann es angegangen werden?
3. Zuletzt möchte ich Ihnen so unvoreingenommen und offen wie möglich unseren Blickpunkt und unsere Vision nahelegen.

1) Expertenmeinungen

Gerne möchte ich mit zwei äußert treffenden Aussagen von Herrn Tim Cole (Internet-Publizist, Chefredakteur “Smart Industry – the IoT Business Magazine) aus dem Transformationswerk Report 2016 beginnen:
“Alles, was sich digitalisieren lässt, wird auch irgendwann digitalisiert.”
“Zweitens, alles, was sich vernetzen lässt, wird irgendwann vernetzt.”

Herr Cole stellt fest, dass diese Grundsätze weitgreifende Veränderungen für jedes Unternehmen bedeuten. Zuviel findet noch via altmodischem Papier-Verkehr statt. Verträge, Rechnungen, interne Vereinbarungen – in überraschend vielen Fällen werden diese Dokumente durch völlig veraltete Prozesse verarbeitet. Ich nehme an, wir können uns darauf einigen, dass eine Wandlung auf ein verstärkt digitales Betriebskonzept in jedem Unternehmen, größenunabhängig, notwendig ist, um nachhaltig für dessen Wettbewerbsfähigkeit zu sorgen.
Professor Gunter Dueck und Sascha Lobo sprechen in Ihren Vorträgen auf der re:publica 2016 von sogenannten Cargo-Kulten. Ein sehr interessantes Phänomen, was ich Ihnen gerne kurz erklären möchte. Sicherlich ist es Ihnen selbst schon einmal begegnet. Herr Winfried Felser, Geschäftsführer der NetSkill Solutions, hat hierzu einen äußerst lesenswerten Beitrag auf smarter-service.com verfasst.

“Was eine Firma am schlechtesten kann, schreibt sie ihren Mitarbeitern auf die Tassen” – Gunter Dueck

“Bei Kulten ist es so, dass man für etwas betet und der Rest kommt von alleine” – So leitet Herr Dueck ins Thema. Cargo-Kult. Ein Kult. Laut Duden die ‘besondere, übertrieben sorgfältige Form des Umgangs mit einer Sache’. Im Falle der digitalen Transformation wird das Thema tausende Male durchgekaut, Ausschüsse werden gegründet, man schreibt es sich auf die Fahne, redet über nichts anderes mehr… Irgendwann wird man sich schon digital gewandelt haben – oder? Es wird ein unangenehmes Thema, wenn man nur davon redet und einfach (mit-) macht, was andere machen. Der Druck wirklich abzuliefern wächst. Ein böses Erwachen droht. Dabei sein ist hier nun mal nicht alles! “Wir regen uns immer auf, dass nichts passiert, aber wir sind im Grunde damit zufrieden, dass Aktivität simuliert wird. […] Wir bauen diese Cargo-Kulte, um nicht arbeiten zu müssen; und es ist dem, der den Cargo-Kult anordnet, völlig klar, dass da nichts bei raus kommt” (Dueck, 2016). Eine Strategie, die Verantwortliche davon abhält in die Kritik zu geraten und nach außen zeitgemäßes Denken signalisiert. (Gerne hätte ich an dieser Stelle noch deutlich mehr Zitate von Herrn Dueck verbaut. Für diesen Artikel sind die oben stehenden allerdings mehr als ausreichend. Seinen vollständigen Vortag von der re:publica 2016 möchte ich Ihnen außerordentlich empfehlen! Hier erneut der LINK )
Es geht hier um IHR Unternehmen und jedes Unternehmen ist eigen, braucht eine eigene Vorgehensweise, ein eigenes Konzept. Es kommt nicht darauf an, was nach außen signalisiert wird, um Mitarbeiter und Anteilhaber zufriedenzustellen. Es kommt darauf an, was intensiv intern bearbeitet wird, um wirklich fortschrittlich zu handeln und sich für die zweifellos digitale Zukunft zu rüsten. ‘Change-Management’ wird gepredigt, aber die Message heißt zumeist: “Wir krempeln die gesamte Firma um, kein Stein bleibt auf dem anderen!! Aber keine Sorge, an Ihrem Arbeitsplatz verändert sich nichts…”
Wir wissen also nun, dass die digitale Transformation von enormer Wichtigkeit ist. Aber wie sieht die digitale Transformation aus Unternehmenssicht aus? Ist es wirklich nur ein Cargo-Kult?

2) Die Perspektive des Unternehmens

Digitalisierung bringt Veränderung, Neuanfänge. Digitalisierung ist teuer – vorerst. Wenn Digitalisierung nicht stattfindet wird es definitiv teuer – nachher. So ‘neu’ ist Digitalisierung aber gar nicht. Die Cloud gibt es schon über 10 Jahre. Lena Schiller Causen, Autorin von New Business Order, erklärt, dass es im Grunde genommen “[…] um einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt in Richtung eines Ideals einer besseren Welt” geht (Transformationswerk Report, 2016). Und dieser Gedanke ist deutlich älter als 10 Jahre. Er wurde z.B. von Eltern der viel besprochenen Millennials angestoßen, als Kapitalismuskritiker in deren jungen Jahren.
Wenn der Gedanke gar nicht so neu ist, muss man dann noch Angst davor haben? Vor einer Veränderung die fast 50 Jahre in der Mache ist? Die ‘Angst’ hat man vor der ganzen Arbeit, die nötig ist, um diese Veränderung endlich zu durchlaufen. Es ist schwer, kostet Geld, dauert lange. Dass flößt einem natürlich Respekt ein. Gegebenenfalls braucht man Hilfe und schafft es nicht alleine. Aber man muss sich trauen. Auf Verantwortlichen lastet enormer Druck, weil es auf sie zurückfällt, wenn es nicht funktioniert. Wenn Resultate nicht erzeugt werden, muss man nun mal vorgeben sie zu erreichen. Irgendwie muss das ja gehen. Hauptsache weiter. Eben nicht. Weiter, wenn etwas funktioniert ansonsten daran arbeiten, bis es funktioniert.
Was braucht Ihr Unternehmen? Was sind wichtige Prozesse, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen? Wie können primär diese Prozesse optimiert (bzw. digitalisiert) werden, damit Sie auch in Zukunft ihren Wert behalten?
Diese Frage kann ich nicht beantworten, sondern nur Sie selbst. Was ich jedoch beantworten kann, ist, ob und wie DocuSign dabei helfen kann.

3) Die Vision von DocuSign
“Keep life and business moving forward. DocuSign it.”

Klingt natürlich klasse! Aber das ist es auch. Auch wenn nun der Vertriebler in mir etwas durchdringt. Bevor ich zu DocuSign kam, habe ich bei einer der größten und erfolgreichsten amerikanischen Tech Firmen gearbeitet. Ich durfte viel lernen, habe sehr erfolgreiche und interessante Menschen getroffen und dennoch entschloss ich mich, dieses Umfeld zu verlassen. Warum DocuSign?

John Hinshaw (Executive VP of Technology and Operations bei HP): ” Documents that used to take five to six weeks now can take just hours. It is probably the fastest ROI of any software we’ve rolled out.”

Zum einen, weil DocuSign einfach ein geniales Produkt ist. Es erfindet wirklich nicht das Rad neu, aber macht das Rad deutlich schneller! Simpel, benutzerfreundlich und ein enormes Potential. Überlegen Sie selbst, wie viele Dokumente Sie täglich bearbeiten. Vom Aufsetzen, Unterschreiben, Versenden, Drucken, Nachverfolgen… 2 Stunden pro Tag werden (konservativ betrachtet) mindestens darauf verwendet. 2 Stunden, die Sie lieber anderweitig verbringen würden und die das Unternehmen hochgerechnet viel Geld kosten. Überschlagen wir doch mal: Das Jahr hat ca. 250 Arbeitstage. Gehen wir von einem Mittelständigem Betrieb mit 300 Mitarbeitern aus, von denen jeder im Durchschnitt 100€ kostet (den Produktivitätsausfall lassen wir mal außer Acht und wir wissen mit 100€ pro Mitarbeiter kalkulieren wir sehr konservativ).

2 x 250 x 300 = 150,000 x 100€ = € 15 Millionen / Jahr!
Diese Zahl lasse ich einfach mal im Raum stehen. Das sind grundlegende Prozesse von denen wir hier sprechen. Das Gerüst eines jeden Unternehmens. Quasi seine roten Blutkörperchen, die Sauerstoff transportieren damit es Leben kann: Transaktionen. DocuSign kann ein einfacher Einstieg sowie eine gelungene Erweiterung sein, diese Transaktionen in Ihrem Unternehmen zu digitalisieren und zu automatisieren. Dem Unternehmen wird es so leichtfallen, wie Ihnen das Atmen und sie können auf eine gesunde Zukunft blicken.
Achja: Alle, die nach Digitalisierung schreien, haben Sie dann auch ruhiggestellt.
Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Anfragen zum Austausch.

Besten Gruß,
Georg Leuschner | Marktentwicklung @DocuSign

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