5 Tipps für mehr Gesundheit am hybriden Arbeitsplatz

Tricks für einen gesunden Arbeitsalltag zuhause und im Büro

Ein paar Tage im Büro, den Rest der Woche im Homeoffice: Das hybride Arbeitsmodell setzt sich mehr und mehr als Errungenschaft aus der Pandemie durch. Die Kombi bietet Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit, sich mehr nach ihren Bedürfnissen zu richten – und dabei auch die eigene Gesundheit stärker im Blick zu behalten. 

Denn die vernachlässigen wir allzu häufig, gerade wenn sich die Arbeit häuft und der digitale Papierstapel nach Überstunden ruft. Laut der Beschäftigtenstudie „How's work? Was Beschäf­tigte in Deutsch­land bewegt und belastet” der Techniker Krankenkasse von 2021 gehen rund ein Drittel der Angestellten trotz behandlungsbedürftiger Krankheiten wie Migräne oder Depressionen ins Büro. Dieser sogenannte Präsentismus kann häufig zu Überlastungen bis hin zum Burnout führen – und macht auch vor dem hybriden Arbeiten nicht halt. Wir zeigen Ihnen die besten Dos und Don’ts für Ihre Gesundheit zwischen Homeoffice und Büro. 

Do: Bewegung in den Alltag bringen

Praktikable und wirksame Methoden können so einfach sein: Vom Fahrradfahren ins Büro über Yogaübungen in der Kaffeepause bis hin zum Stehschreibtisch erzielen Sie mit kleinen Umstellungen große Effekte. Gerade weil es bei der Remote-Arbeit oft schwer fällt, noch vor die Tür zu gehen, lohnt es sich, neue Gewohnheiten zu trainieren. Gehen Sie doch mal vor der Arbeit zum Bäcker, bereiten Sie einen Coffe-to-go vor und spazieren durch das Stadtviertel oder verlagern Sie 1:1-Meetings nach draußen. 

Don’t: Freizeitstress erzeugen

Wer den ganzen Tag über mit dem Kopf in der Arbeit steckt, hat schnell das Gefühl, alles andere in der Freizeit erledigen zu müssen. Amtsgänge und Einkaufen, aber auch Sport, Spazierengehen, Freunde treffen – je mehr Aufgaben Sie in die freien Stunden nach der Arbeit legen, desto größer wird der Druck, alles unter einen Hut kriegen zu müssen – Stichwort Work-Life-Balance. Versuchen Sie, neue Routinen zu schaffen, mit denen Sie Erledigungen und Bewegung mit dem hybriden Arbeiten verbinden, wie bei den oben genannten Beispielen.

Do: Gesund essen

Das Internet bietet ein Sammelsurium an Ideen und Anleitungen, um Essen schnell und einfach vorzubereiten. Ganz gleich, ob Sie es am nächsten Tag ins Büro mitnehmen oder zuhause im Homeoffice essen – mit dieser neuen Gewohnheit stellen Sie sicher, dass Sie auch dann etwas Gesundes und Leckeres zu essen haben, wenn Ihr Terminkalender voll ist.

Don’t: Pausen ausfallen lassen 

Apropos voller Terminkalender: Sowohl im Homeoffice als auch im Büro lassen wir häufig die Pause ausfallen, wenn wir viel auf dem Tisch haben. Ein großer Fehler. Eine kurze Unterbrechung und ein freier Kopf helfen uns deutlich besser dabei, Aufgaben schnell und konzentriert zu erledigen, als sich durchzubeißen. Stellen Sie sich einen Blocker in Ihren Kalender ein, den Sie für Ihre Pause nutzen – so werden Sie nicht von unerwarteten Meetings überrascht.

Do: Achtsamkeit am Arbeitsplatz

Meditation, Yoga und Atemübungen verhelfen bereits vielen Menschen zu einem gesünderen Alltag. Auch im Unternehmensumfeld werden immer häufiger Gesundheitskurse rund um Achtsamkeitsübungen mit Qigong und Co. angeboten. Eine Studie der Initiative für Gesundheit und Arbeit hat deren Wirksamkeit nun wissenschaftlich untersucht und in Bezug auf die Stressbewältigung echte Erfolge feststellen können. Viele Unternehmen bieten entsprechende betriebliche Gesundheitsprogramme, in denen Sie Techniken lernen, um auch stressigen Situationen gelassener entgegenzutreten. So können auch Sie Achtsamkeit einen festen Platz in Ihrem Arbeitsalltag einräumen – wovon Sie letztendlich auch in Ihrer Freizeit profitieren. 

Don’t: Krank zur Arbeit gehen

Ein absolutes Tabu, das spätestens mit der Covid-Pandemie stärker in den Fokus gerückt ist: krank arbeiten. Ganz gleich, ob es sich um einen kratzigen Hals, Kopfschmerzen oder Erschöpfung handelt, wer sich nicht wohlfühlt, sollte immer zuhause bleiben. Hand aufs Herz, wir wissen doch, dass ein Tag im Homeoffice und eine ausgestellte Kamera bei Meetings kein adäquater Ansatz ist, um sich und seinen Körper zu schonen. Hier gibt’s nur eine richtige Lösung: krankmelden, ausruhen und schnell wieder gesund werden. 

Die Mischung macht’s: Besser (hybrid) arbeiten

Je häufiger Sie Bewegung, Pausen und einen bewussten Umgang mit sich und Ihren Bedürfnissen in Ihren Arbeitsalltag integrieren, desto mehr profitieren Sie von den Vorteilen hybrider Arbeit, bis Sie irgendwann ganz automatisch die richtige Mischung finden. Achten Sie auf sich und genießen Sie das Beste aus beiden Welten – dem Arbeiten zuhause und im Büro.

Sarolta Hershey
Autor
Sarolta Hershey
Content Marketing & PR Manager
Veröffentlicht
Schlagwörter